Erasmus Schöfer, Franz J. Degenhardt, Günter Grass, Hans M. Enzensberger, Heinrich Böll, Josef Reding, Martin Walser, Max von der Grün, Wolfgang Koeppen
Autor:
Heinz Ludwig Arnold
Heinz Ludwig Arnold, * 29. März 1940 in Essen; † 1. November 2011 in Göttingen, war freiberuflicher Publizist und Honorarprofessor der Universität Göttingen. Seit den sechziger Jahren begleitete er den Literaturbetrieb mit Kritiken, Essays, Porträts und vor allem Interviews.
Arnold Richter, Hans-Peter Bögel, Helmut Woestmann, Monika Hessenberg
Autor:
Volker Friedrich
Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Das sind vier ebenso einfache wie grundlegende Fragen, die sich jeder so oder anders einmal stellt. Formuliert hat sie der Philosoph der Aufklärung Immanuel Kant, der meint, es sei Aufgabe der Philosophie, sie zu beantworten.
Andrea Hörnke-Trieß, Frank Stöckle, Jan Schreiber, Krista Posch, Tobias Lelle
Unser Denkorgan als letztes Tabu? Weshalb? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil das Gehirn die zentrale Schaltstelle ist, der wir alles verdanken, was wir denken und fühlen. Doch da dieses Denken keinerlei Grenzen zu kennen scheint, macht es auch vor sich selbst nicht halt. Vermag Gott einen Stein zu erschaffen, der so schwer ist, dass er selbst ihn nicht zu heben vermag?
Georg Büchner (1813–1836) gilt als der Frühvollendete der deutschen Literatur. Seine Erzählung, in deren Mittelpunkt der Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz steht, schildert sein schrittweises Eintauchen in den Wahnsinn und den verzweifelten Kampf dagegen.
Weizsäcker hat in seinen Arbeiten immer wieder die Grenzen der reinen Naturwissenschaft überschritten. Bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs
war er neben Heisenberg und Hahn einer derjenigen, die die Möglichkeit
des Baus einer Atombombe durchdachten. Die Aufarbeitung dieser Erfahrung
hat seinen weiteren Entwicklungsgang geprägt. Früh erkannte er die
Verantwortung des Wissenschaftlers für die Folgen seines Tuns.
Erklärt uns die Naturwissenschaft, was die Welt im Innersten zusammenhält? Bleibt für den Glauben noch Platz neben dem Urknall, Darwins Evolutionstheorie und der modernen Hirnphysiologie? Oder ist seine Existenz eine Hypothese, die man nicht mehr braucht?
Ernst von Khuon, Georg Stefan Troller, Gero von Boehm, Hans Jesse, Hans Kienle, Hans Peter Dürr, Harald von Troschke, Johannes Schlemmer, Pascual Jordan, Werner Heisenberg
Autor:
Werner Heisenberg
Als Wunderkind, das sich schon früh mit der Schönheit der mathematischen Formeln und der Musik beschäftigt, hat Heisenberg ein untrügliches Gefühl für die drängenden Fragen der Physik, die sich nicht länger mit Hilfe der klassischen Mechanik Newtons beantworten lassen. Bei Mikroteilchen, wie Protonen oder Elektronen, besitzen diese Gesetze nun plötzlich keine Gültigkeit mehr.
Adolf Portmann, Arnold Gehlen, Carl Friedrich von Weizsäcker, Ernst Bloch, Ernst-Peter Fischer, Gunnar Heinsohn, Hans Joachim Markowitsch, Harald Lesch, Karl Jaspers, Konrad Lorenz, Niklas Luhmann, Peter Sloterdijk, Thomas Metzinger
Am 14. September 1947 ging zum ersten Mal die SWR2 Aula auf Sendung. Die großen Debatten der Zeit sollten von den Wortführern selbst dargestellt werden: den Wissenschaftlern. Nicht Tagesmeinung war bestimmend, die Sendung blieb ausschließlich Referenten vorbehalten, die aus einem substantiellen Fundus schöpfen konnten.
Ohne verbindliche Regeln und Normen kann keine Gesellschaft zusammenleben.
Das reicht von diskreten Gesten, wie Augen- oder Fächersprache
über ritualisierte Formen bei wichtigen Ereignissen bis hin zu den
Kardinaltugenden und den Zehn Geboten. Niklas Luhmann, gestorben
1998, war Professor für Soziologie in Bielefeld. Luhmann gilt als der bedeutendste deutsche Vertreter der strukturell-funktionalen Systemtheorie.
Platons Werk PHAIDON erzählt den letzten Tag im Leben des Sokrates, berichtet von den Gesprächen mit seinen Freunden und seiner heiteren Gefasstheit im Angesicht des Todes. Von den Athener Richtern zum Tode verurteilt, verweigert er die Flucht, lässt sich in seinen Entscheidungen nicht von Todesfurcht beeindrucken und diskutiert mit seinen Schülern und befreundeten Philosophen, wohin der Tod einen führt.
Adolf Portmann, Arnold Gehlen, Carl Friedrich von Weizsäcker, Ernst Bloch, Ernst-Peter Fischer, Gunnar Heinsohn, Hans Joachim Markowitsch, Harald Lesch, Karl Jaspers, Konrad Lorenz, Niklas Luhmann, Peter Sloterdijk, Thomas Metzinger
Am 14. September 1947 ging zum ersten Mal die SWR2 Aula auf Sendung. Die großen Debatten der Zeit sollten von den Wortführern selbst dargestellt werden: den Wissenschaftlern. Nicht Tagesmeinung war bestimmend, die Sendung blieb ausschließlich Referenten vorbehalten, die aus einem substantiellen Fundus schöpfen konnten.
Ohne verbindliche Regeln und Normen kann keine Gesellschaft zusammenleben.
Das reicht von diskreten Gesten, wie Augen- oder Fächersprache
über ritualisierte Formen bei wichtigen Ereignissen bis hin zu den
Kardinaltugenden und den Zehn Geboten. Niklas Luhmann, gestorben
1998, war Professor für Soziologie in Bielefeld. Luhmann gilt als der bedeutendste deutsche Vertreter der strukturell-funktionalen Systemtheorie.
Weizsäcker hat in seinen Arbeiten immer wieder die Grenzen der reinen Naturwissenschaft überschritten. Bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs
war er neben Heisenberg und Hahn einer derjenigen, die die Möglichkeit
des Baus einer Atombombe durchdachten. Die Aufarbeitung dieser Erfahrung
hat seinen weiteren Entwicklungsgang geprägt. Früh erkannte er die
Verantwortung des Wissenschaftlers für die Folgen seines Tuns.
Hans-Georg Gadamer (1900-2002) ist einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er begründet eine universell gefasste Hermeneutik, indem er sie vom engen Begriff der Textauslegung löst und Wahrheit an das Verstehen bindet.
Erasmus Schöfer, Franz J. Degenhardt, Günter Grass, Hans M. Enzensberger, Heinrich Böll, Josef Reding, Martin Walser, Max von der Grün, Wolfgang Koeppen
Autor:
Heinz Ludwig Arnold
Heinz Ludwig Arnold, * 29. März 1940 in Essen; † 1. November 2011 in Göttingen, war freiberuflicher Publizist und Honorarprofessor der Universität Göttingen. Seit den sechziger Jahren begleitete er den Literaturbetrieb mit Kritiken, Essays, Porträts und vor allem Interviews.